Die 4000 Inseln, auch Si Phan Don genannt, liegen am Südlichen Zipfel des Landes und  grenzen an Kambodscha.
Seinen Namen verdankt die Gegend der bis zu 14 km langen Ausdehnung des Flusses Mekong, wodurch zahlreiche Kanäle und kleine Inseln entstehen.
Der Mekong wird durch die Laoten auch Mutter aller Wasser genannt. Er ist der längste Strom Südostasiens mit einer Länge von 4350 km. Die Quelle liegt in China und durchquert die Länder Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam, wo er dann ins Südchinesische Meer mündet.

Wir verbrachten unseren Aufenthalt auf der kleinen Insel Don Det.
Im Norden der Insel ist die Party-Hochburg, wo Touristen Happy-Shakes mit Spezialzutaten wie Hash oder Opium in jeder Kneipe kriegen können. Wir hatten auf den Rummel keine Lust und liefen zusammen mit einem netten Pärchen aus der Schweiz schwer bepackt mit unseren Rucksäcken eine halbe Stunde gen Süden der Insel – der Fußweg hat sich gelohnt.
Wir fanden ein kleines Paradis auf Erden: das Mama Leuah!
Der deutsche Auswanderer Lutz und seine laotische Frau Pheng waren sehr gastfreundlich. Man hat sich von Anfang an wohl gefühlt.
Jeden Abend saß man mit Lutz und anderen Gästen bei ausreichend Bier und LaoLao-Schnaps zusammen. Eine solche herzliche und aufgeschlossene Atmosphäre haben wir bisher nirgends erlebt.
Für das leibliche Wohl wurde im Restaurant von Mama Leuah bestens gesorgt. Man bekam Laotische Gerichte, aber auch gute Deutsche Küche stand auf dem Speiseplan. Das Schnitzel war ein Gaumenschmaus!
Die Holzhütten waren einfach, aber ordentlich. Auf dem Balkon hingen zwei Hängematten von denen man den Mekong beobachten konnte. Herrlich!

Die Insel Don Det lässt sich gut in einigen Stunden zu Fuß umrunden.
Zur Nachbarinsel Don Khon gelangt man über eine kostenpflichtige Brücke. Nach einer anstrengenden Fahrt in der prallen Sonne auf unseren unbequemen, kleinen und klapprige Leihfahrrädern erreichten wir die SomphamitWasserfälle. Der Anblick von den hundert kleinen Wasserfällen die sich zu einem gigantischen Getose zusammensetzten, entlohnt für alle Mühen.
Hier gibt es auch einen kleinen Sandstrand, allerdings ist das Schwimmen untersagt. Die Strömungen des Mekongs sind sehr stark und kosten jährlich einigen Touristen das Leben, die trotz der vielen Warnschilder schwimmen gehen.

Wie unsere Reise weiterging, erfahrt ihr im nächsten Eintrag!

Bis dahin!
Caro und Tobi

 

Links
http://mamaleuah-dondet.com